Über Uns

Vereinsvorstand

Edith Czernilofsky, Obfrau - "die kleine Frau aus der Au"

Seit 1989 lebt sie in Kritzendorf. Sie ist Natur- und Landschaftsführerin, Spezialistin für Pflanzen, Biber und Vögel. Die Au-Führungen werden durch sie bereichert.


Edith liebt mit ganzer Seele die Schöpfung mit ihren Wesen, die Pflanzen, die Tiere, die Steine. Kinder sind nicht nur ihr Beruf zeitlebens - sie war Kinderkrankenschwester - sondern auch ihre Berufung: sie hegen und pflegen und behüten - beim Heranwachsen sie lehren - achtsam, friedvoll und leise - und auch konsequent.


Sie ist voller Wissen und nimmt sich auch gerne Zeit für die Weitergabe ihres Wissens in Form von den hier angebotenen Führungen, Spaziergängen, Erlebniswanderungen mit Vogelstimmen-hören und mit Gesprächen - falls sie jemand anspricht und etwas wissen möchte.


Sie hat schon viele Geschichten und Gedichte geschrieben, die sicher ihre Enkelkinder einmal veröffentlichen werden.


Sie hat sich - ebenso wie die anderen Vereinsfrauen - von Anfang an in der Initiative gegen den Bau der Umfahrungsstraße und in der PUK- Plattform Unser Klosterneuburg - engagiert. Die PUK hat auch ihre Ausbildung als Landschaftsführerin finanziert mit der Idee, dass sie danach Führungen im Klosterneuburger Auenwald machen könnte.


So entstand der Bahnhofs-Garten.


Dr.in Marion Breiter, Obfrau-Stellvertreterin

Lebt seit 1997 in Kritzendorf. Sie ist Pädagogin und Psychotherapeutin und hat sich ihr ganzes Leben hindurch vor allem für Frauenrechte und Gleichstellung engagiert. 1980 hat sie die erste österreichische Frauenberatungsstelle in Wien mitgegründet sowie Frauenforschung betrieben im Rahmen des Instituts SOFIA und in Uni-Seminaren. Und für all das hat sie auch das Goldene Verdienstzeichen der Stadt Wien bekommen. www.netzwerk-frauenberatung.at, www.institut-sofia.at


2005 hat sie das Projekt "Gender Budgeting in Klosterneuburg" koordiniert. Auch Umweltschutz steht ganz oben auf ihrer Prioritäten-Liste. Sie ist eine der Mitgründerinnen der PUK und des Vereins "Natur-Kunst-Vermittlung" und hat das EU-Projekt des Vereins geleitet, in dem Informationsmaterial über die Klosterneuburger Au gesammelt und erste Auführungen veranstaltet wurden. Sie ist Garten- und Naturliebhaberin und beteiligt sich besonders bei den Verwaltungsarbeiten des Vereins und beim Gießen des Bahnhofs-Gartens.


Rechnungsprüferinnen

Lisa Pröglhöf

Sie ist mit ihrer Familie 1971 ins Sachsenviertel in Klosterneuburg gezogen. Besonderen Stellenwert hatte für sie stets die Familie, aber auch Politik und Solidarität unter Frauen. Ausserdem ist sie seit eh und je auch Gartenliebhaberin.


2003 war sie Aktivistin der ersten Stunde für die BürgerInnen-Initiative gegen die Umfahrungsstraße in Klosterneuburg und danach Mit-Gründerin der PUK. Sie ist die Initiatorin einer EU-Beschwerde gegen das Großprojekt Umfahrungsstraße, das den Bau der Straße jedoch leider nicht verhindern konnte. Sehr erfolgreich hat sie viele Jahre Fundraising für die PUK betrieben. 2005-2015 war sie Gemeinderätin der PUK in Klosterneuburg und hat sich hier besonders intensiv im Bereich Umwelt und Baugeschehen engagiert.


Im Rahmen der PUK hat sie eine Frauengruppe mit-gegründet, die dann auch die Vereinsgründung und das EU-Projekt betrieben hat. Im Verein ist sie für Fundraising, Abwicklung der Subventions-Ansuchen und Rechnungsprüfung zuständig. Speziell eingesetzt hat sie sich auch für die Renovierung der Lampisterie auf Bahnsteig 1 mithilfe von ehrenamtlichen Handwerkern.


Heidemarie Rossiter, B.Sc. (Hons)

In Wien geboren, aber in Australien aufgewachsen, und im erwachsenen Alter wieder nach Wien zurück gekehrt.


Beruflich in der dermatologischen Forschung tätig, aber seit der Kindheit gerne in der Natur. Angeregt durch ihren Vater und durch viele Ausflüge mit der Familie zu schönen Naturdenkmälern sowie viele Campingurlaube in National Parks in Australien. Die Liebe zur Schönheit der Natur als Ganzes hat sie dann vertieft durch Kennen lernen von Details, zum Beispiel der Vogel- und Pflanzenwelt, und der Zusammenhänge von biologischen Systemen mit Gegebenheiten wie Klima oder Geologie. Je mehr ihr die Komplexität dieser Zusammenhänge klar wurde, desto mehr lernte sie die Natur als Ganzheit schätzen, und das Bedürfnis sie zu schützen war eine klare Konsequenz davon. Während der letzten Jahre war sie auch im Verein 'Österreichisches Orchideenschutznetzwerk' tätig, der sich als Ziel setzt, Standorte von heimischen Orchideen in Österreich zu erfassen und schützen.


"Ich glaube, dass der Verein 'Natur-Kunst-Vermittlung' durch Aktivitäten wie Führungen oder Vorträge Menschen dienen und besonders Kindern die Schönheit und Faszination der Natur näher bringen kann, und somit einen Beitrag leisten kann, das Bedürfnis zu erwecken, sie zu schützen. Denn ohne intakte Natur sind wir alle ärmer und verlieren die Möglichkeit etwas ganz Grosses zu bewundern".
www.orchideenschutz.at


Vereinsmitglieder

Brigitte Berger-Görlich

Ist als Kind 1974 mit ihren Eltern nach Klosterneuburg gezogen. Zwischendurch verbrachte sie einige Jahre in Wien und in Strasbourg (Frankreich), kehrte aber 2003 mit ihren drei Kindern in ihr Elternhaus zurück.


Sie ist ausgebildete Sängerin und Gesangspädagogin. Während und nach ihren Jahren als Opern- und Konzertsängerin unterrichtet sie seit vielen Jahren an der Musikschule Klosterneuburg. Ihre Leidenschaft ist es, jeden Menschen, unabhängig vom Alter und musikalischer Erfahrung, dort abzuholen, wo er/sie gerade steht und ein Stück musikalischen Weges begleiten zu können.


Ihre Freizeit verbringt sie besonders gerne in der Natur. Sie liebt es, in Klosterneuburg und der nahen Umgebung mit ihrem Hund zu wandern und zu joggen.


Als sie 2003 nach ihrer Rückkehr aus Frankreich mit ihren Kindern in der Kastanienallee entlang des Durchstichs spazieren ging, entdeckte sie auf den Bäumen die Todesanzeigen der wunderschönen alten Kastanien. Sie schloss sich daraufhin der Bewegung gegen die Umfahrungstrasse der PUK an und blieb der Frauengruppe bis heute treu. Sie nimmt regelmäßig an den Vereinstreffen teil und unterstützt zahlreiche Aktivitäten des Vereins.


Maria Nebehay

Wohnt in Wien-Leopoldstadt. Zu Klosterneuburg hat sie einen starken Bezug, da ihr Vater aus diesem Ort stammte und ein Sommerhäuschen im Lothringer-Viertel besaß. Dort verbrachte sie in ihrer Kindheit und Jugendzeit die Sommermonate und da wurde auch der Grundstein für die Liebe zur Natur gelegt.


Nebehay ist von Beruf her Volksschullehrerin. Die letzten 12 Jahre als Lehrerin verbrachte sie in der Zwi Perez Chajes Volksschule im 2. Bezirk, und war dort Direktorin bis zur Pensionierung. Der Schwerpunkt ihrer Tätigkeit lag im Bildnerischen Bereich, sie ist ausgebildete Museumspädagogin und hat jahrelang mit anderen Kollegen Schüler in diversen Museen geführt und mit ihnen künstlerisch gearbeitet. Sie ist gemeinsam mit FreundInnen Gründerin der 1. Wiener Kindergalerie LALIBELA, die bis zum vorigen Jahr in der Heinestraße im 2. Bezirk aktiv war.


Auch in Pension ist sie vielseitig tätig - einerseits mehrere Jahre als Wirbelsäulentrainerin und andrerseits als Mitarbeiterin bei ihrem Mann, Dr. Stefan Nebehay, dem das Wiener Antiquariat im 1. Bezirk gehört. Dort koloriert sie mit großer Freude alte Stiche und hilft gelegentlich im Geschäft aus.


Seit der Gründung des Vereins "Natur-Kunst- Vermittlung" ist sie Mitglied und Unterstützerin zahlreicher Aktivitäten.


Hertha Rebasso

Lebt seit 1998 in Klosterneuburg. Natur und Garten waren immer wichtig für sie. Die beeindruckende Vielfalt in ihrem kleinen Garten vor ihrem Haus wird von vielen Leuten geschätzt.


Sie und ihre Familie haben sich von Beginn an bei der Initiative gegen die Umfahrungsstraße beteiligt. Ihr Sohn hat die Initiative juristisch betreut. Und zur Unterstützung wurden in ihrem Haus auch Fundraising-Aktivitäten abgehalten.


Sie ist eine der Mitgründerinnen des Vereins, und beteiligt sich regelmäßig an den Sitzungen, wo Projekte und Verwaltungsangelegenheiten des Vereins besprochen werden. Diese Sitzungen werden von ihr auch jedesmal mit köstlichen Mehlspeisen versüßt.


Markus Holler

Lebt seit 2011 in Kritzendorf. Er ist Handwerker und Helfer in der Not, vielfältig begabt und sehr hilfsbereit. Bei der Lampisterie hat er z.B. die Fassade saniert und gestrichen. Er unterstützt regelmäßig bei der Gartenarbeit, z.B. beim Herausharken von Wurzeln und ähnliches.


Weitere Helferinnen

Ilse Konopka
Helga Neumayer
Gabriele Utz


Kontakt

Edith Czernilofsky
Edith Czernilofsky - Obfrau des Vereins Natur- Kunst- Vermittlung
Tel: 0676 5946 220
Dr.in Marion Breiter - Stellvertretende Obfrau des Vereins
marion.breiter1@gmail.com


Impressum:
Verein Natur-Kunst-Vermittlung
ZVR Nr. 960 577 861

Raupe des Großen Gabelschwanzes, Nachtfalter aus der Familie der Zahnspinner (wikimedia)